Artgerecht füttern mit Reico

Damit wir Hunde glückliche und artgerecht
gehaltene Menschen unser Eigen nennen können,
hier ein paar Tipps und Tricks aus der Sicht
von uns Hunden, die garantiert zum Erfolg führen:


Wenn mir die Abwesenheit meines Menschen mal wieder zu lange dauert, gestalte ich unser Zuhause etwas um. Es scheint meinen Menschen zu freuen, wenn er nach Hause kommt und ich schon mal diversen Müll zerkleinert habe. Ein Aufschreien meines Menschen zeigt mir seine Freude deutlich an, und da ich ja meinen Menschen glücklich halten will, gebe ich mir dabei immer ganz besondere Mühe.

Sehr gern gesehen wird auch, wenn man die Eimer in der Küche vorsortiert Menschen lieben Mülltrennung). Oft verstecken unsere Menschen darin besondere Leckerchen als kleines Dankeschön. Der Inhalt sollte fein verteilt werden, denn mehrere kleine Haufen innerhalb der Wohnung verschaffen den Menschen besonderen Genuss. Sofort wenn sie heimkehren, machen sie sich daran, die Wohnung nach weiteren abzusuchen.

Da Menschen nicht sehr entschlussfreudig sind, wird auch das Übernehmen von Entscheidungen durch uns Hunde gerne gesehen. Wenn sie sich nicht entscheiden können, was sie im Fernsehen anschauen sollen, reicht es schon aus, die Fernbedienung mit der Pfote so zu manipulieren, dass nur noch ein Programm anwählbar ist. Oder sollte Dein Mensch durch das dauerndes Telefonklingeln genervt werden, so erspare ihm diesen Stress, indem Du an diesem Teil einfach die Tasten oder den Akku herauskaust.

Was sich als sehr schwierig herausgestellt hat, ist die Versorgung unserer Menschen. Um ihnen das Futter vorzukauen, muss man oft sehr viel klettern, um erst einmal an das Futter zu gelangen. Aber das tut man ja gern für seinen Menschen. Fressnäpfe mögen unsere Menschen nicht sonderlich, lieber haben sie es, wenn Du das Vorgekaute vor ihnen hinwürgst. Es ist immer wieder schön anzuschauen, wie flink sie dann alles einsammeln und verstecken, damit ihnen ja keiner etwas wegnimmt.

Beuteteilen ist nicht eine ihrer besonderen Stärken, aber ein vorwurfsvoller Blick reicht oft aus, um das Futter doch gleichmäßig aufzuteilen. Damit sie sich nicht überfressen, solltest Du ab und an ruhig mal den Küchentisch überprüfen und abräumen.

Beim Ausführen Deines Menschen brauchst Du auch eine gehörige Portion Geduld und Ausdauer. Menschen sind unglaublich langsam, sie bleiben oft ohne ersichtlichen Grund an Bordsteinen und Weggabelungen stehen. Man muss ihnen dann klar machen, wo es lang geht. Dies erreichst Du am Einfachsten, wenn Du von Anfang an fest an der Leine ziehst. Die Leine solltest Du zu Beginn immer an Deinem Menschen haben, damit er sich nicht verläuft und vor lauter Panik anfängt zu schreien. Später brauchst Du keine Sorge mehr zu haben, da wird Dir Dein Mensch überallhin folgen; - nur leider muss man immer mal wieder stehenbleiben und ihn näher herankommen lassen, da er nun mal leider nicht so schnell mit seinen zwei Beinen ist. Allgemein kann man sagen, dass Menschen nach der Grunderziehung relativ pflegeleicht sind.

Um ihnen klar zu machen, was man von ihnen erwartet, reicht in den meisten Fällen ein Blick, ein Bellen, auch mal ein Brummen, aber alles mit viel Geduld und Ausdauer. Ausdauer und Konsequenz sind die Zauberworte in der Ausbildung Deiner Menschen. Ein Nachgeben hat oft zur Folge, dass sie verwildern und faul auf der Couch liegen. Dies solltest Du auf keinen Fall durchgehen lassen, immerhin ist die Couch der Platz des Rudelführers und das sollten immer wir sein. Natürlich freut sich Dein Mensch über einen Platz in Deiner Nähe, also lass ihn ruhig zu Dir auf die Couch, und auch im Bett liegen sie sehr gerne bei uns. Auch über Körperkontakt freuen sich Menschen sehr. Legt man ihnen die Pfote auf die Beine, fangen sie sofort an einen zu kraulen. Dies kannst Du ausgiebig und ohne schlechtes Gewissen genießen, denn es stärkt das Zugehörigkeitsgefühl Deines Menschen zu Dir.

Du weißt ja: Nur ein glücklicher Mensch ist ein artgerecht gehaltener Mensch !

(Quelle,Internet)